Epepidobates

anthonyi

tricolor

Das ist noch eine Baustelle hier wirst du bald alles über Epipedobates Anthonyi erfahren können

Epipedobates tricolor Boulenger, 1899

Río Morph (Wikiri 2014)

Tricolor poison frog (Coloma L. A., J. M. Guayasamin 2011–2014)
Ecuadorian tricolor frog (Coloma L. A., S. R. Ron 2001)

 

PATENT OF WILDLIFE MANAGEMENT 12-2014-FAU-DPAP-MA

  

     

 

 

 

 

 

 

 

 

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Boulenger, G. A. 1899. Descriptions of new batrachians in the collection of the British Museum (Natural History). Annals and Magazine of Natural History. London 7:273–277.

  

  

 

      

  

   

 

Distribution

Endemic to Ecuador. It is distributed in the Pacific lowlands and western versant of Cordillera Occidental de los Andes.

Altitudinal zones: Western Tropical, Western Subtropical (319–1769 m).

Ecoregions: Western Rainforests, Western Foothills. It occurs in provinces: Bolívar, Cotopaxi.

The type locality is "Porvenir, Bolivar, western slope, about 5800 feet [1769 m], Ecuador.

 

   

 

Habitat and biology

It inhabits in natural forests and secondary areas. It has been seen in banana and cacao plantations, as well as in pasture lands close to streams. Males transport their tadpoles to streams (Christmann 2004Verkade y Verkade 2009, 2010).

 

   

 

Taxonomy

Phylogeny (Santos et al. 2009). Almost all the literature that mentions Epipedobates tricolor (especially prior to the publication of Graham et al. 2004) actually refers to E. anthonyi. See synonyms and taxonomic reviews in Graham et al. (2004)Grant et al. (2006)Lötters et al. (2007) y Frost (2002–año actual)Santos et al. (2009) studied their evolutionary relationships using mitochondrial genes (12S, 16S, about 2400 base pairs) and the RAG-1 (about 495 bp) nuclear gene. The resulting phylogeny indicates that Epipedobates tricolor is the sister taxon of E. machalilla. These two species are in turn related to E. anthonyi. The same authors discuss their history and biogeographic patterns of speciation. Speciation of Epipedobates have been promoted by the montane transition zone between the Andes and the Pacific area during the middle Miocene and prior to the formation of the Isthmus of Panama occurred about three million years ago.

 

   

 

Conservation status

Apendix II of CITES. Endangered according to Coloma (2004).

There are no studies on their populations and their dynamics, but it is presumed that some of them would be in decline. His conservation category needs to be revised as more is known about the status of their populations. Its small area of extent of occurrence is not protected and fragmented. Their habitats are in populated areas, where synergistic effects of agriculture, livestock, fire, introduced species, the use of chemicals, pollution of rivers, streams, waterways, and urban development are growing and are increasingly important threats. Although the number of individuals in some populations may be relatively abundant, several of the populations (characterized by colors, morphologies and local adaptations) would be Critically Endangered or Endangered. Especially the transformation of primary and secondary forests in cacao plantations at the foot of the western Andes represents a serious danger. In addition to these threats there exists smuggling of frogs collected in the field, especially since the nineties, for the world pet trade market. Ex situ reproduction and management have been successful since 2014 and is part of the program of the bio-commerce company Wikiri.

 

   

 

Presence at protected areas

It has not been recorded in either public protected areas of private reserves.

 

   

 

Additional information

Silverstone (1976) provides a summary; however, specimens from Azuay correspond to E. anthonyi. Coloma y Ron (2001) published a color photograph of a male carrying tadpoles. Graham et al. (2004) provide distribution, as well as geographical and environmental niches data, which are used to explore speciation mechanisms. Also they discuss aspects of their systematics. Christmann (2004) publish data on distribution and numerous color photographs (pages 96–130 ), including pictures of their habitats. He also publishes information and photographs for the care and maintenance in terrariums. Lötters et al. (2007) provide a summary of the species distribution data, natural habitat, morphology, biology, breeding and reproduction, building terrariums, diet and taxonomic aspects. Valencia et al. (2008) published a summary. Verkade y Verkade (2009, 2010) provide geographic data, photographs of habitats and populations of the Valleys of Río Juntas, Soloma, and Suquibi. Verkade (2013) provides information on the material and type locality.

See more in SapoPediaEcuador

Etymologie:

Das 

Epitheton

 anthonyi ist ein 

Dedikation

sname. Die Art wurde nach H. E. ANTHONY, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter am American Museum of Natural History benannt. Dieser sammelte die Typenserie in Ecuador.

Anmerkung zur Systematik:

Seit der jüngeren Revision des Anthony-Tricolor-Artenkreises durch GRAHAM ET AL. (2004) herrscht über die Verwendung der Namen Epipedobates anthonyi (NOBLE, 1921) und Epipedobates tricolor (BOULENGER, 1899) unter Herpetologen und Terrarianern ziemliche Verwirrung. Die Unklarheiten über die Artzugehörigkeit lassen sich auf eine Fehlbestimmung durch SILVERSTONE (1976) zurückführen. Dieser bezeichnete fälschlicherweise eine Population von E. anthonyi aus der Provinz Azuay aufgrund des ähnlichen Zeichnungsmusters als Phyllobates tricolor und leider folgten alle nachfolgenden Untersuchungen dieser Fehleinschätzung.


Abb.: Links der echte E. tricolor s.s., Moraspungo, Prov. Cotopaxi und rechts die von SILVERSTONE (1976) falsch bestimmte Morphe von E. anthonyi, Santa Isabel, Prov. Azuay (Phyllobates tricolor sensu SILVERSTONE).Aufgrund genetischer und biogeografischer Untersuchungen konnte durch GRAHAM ET AL. (2004) jedoch gezeigt werden, dass die Bezeichnung E. tricolor nur für wenige Populationen aus einem eng umgrenzten Gebiet des zentralecuadorianischen Hochlandes Gültigkeit besitzt. Für die südlichen, bisher fälschlicherweise als E. tricolor (

sensu

 SILVERSTONE) bezeichneten Populationen, ist laut GRAHAM ET AL. der Name E. anthonyi anzuwenden. Erstmals wurden auch Proben aus der Umgebung des 

Typenfundort

es von E. tricolor 

s.s.

 (Porvenir, Provinz Bólivar, Ecuador) in die genetischen Analysen mit einbezogen und es konnte gezeigt werden, dass die bisher als E. tricolor bezeichneten Populationen aus dem südlichen Ecuador eben nicht artgleich mit den Populationen aus Zentralecuador sind. Die DNA-Analysen zeigen eine deutliche Unterscheidbarkeit der 

Genotyp

en und belegen, dass zwei Arten involviert sind, so dass keine andere Schlussfolgerung zu ziehen ist.


Abb.: Phylogenetische Stammbaumhypothese und geografische Verbreitung der Tricolor-Klade (roter Punkt = Typenfundort von E. tricolor ; blauer Punkt = Typenfundort E. anthonyi). Nach GRAHAM ET AL. (2004). © 2007 Thomas Ostrwoski

Zwei genetische Gruppen lassen sich unterscheiden. Eine nördliche Gruppe mit Verbreitung in den Provinzen Bolívar, Cotopaxi und Pichincha und eine südliche Gruppe deren Verbreitungsgebiet die Provinzen Azuay, El Oro, Guayas und Loja umfasst. Tiere vom Typenfundort der Art E. tricolor (El Porvenir, Prov. Bolívar) lassen sich der nördlichen Gruppe zuordnen, für die somit der Name E. tricolor anwendbar ist. Die südliche Gruppe setzt sich aus Populationen zusammen, die untereinander ebenfalls eine sehr geringe genetische Variation aufweisen sich aber alle klar von den nördlichen Populationen abgrenzen lassen. Diese südliche Gruppe beinhaltet auch die Population vom Typenfundort von E. anthonyi (Salvias, El Oro, Ecuador). Für diese Populationen ist der Name E. anthonyi verfügbar und sie sollten deshalb nicht länger als E. tricolor bezeichnet werden. Weiterhin grenzen die Verbreitungsgebiete beider Arten nicht aneinander. Zwischen beiden Typenfundorten liegen ca. 200 km Distanz und eingeschoben zwischen den Fundorten der nördlichen und südlichen Populationen liegt das Verbereitungsgebiet von Epibedobates machalilla. Die Populationen sind also nicht 

parapatrisch

 oder 

sympatrisch

 sondern klar voneinander getrennt und gelten somit als 

allopatrisch

. Wie die genetischen Distanzen unterstützen die biogeografischen Befunde ebenfalls die Annahme, dass beiden Arten trotz der großen morphologischen Ähnlichkeit nicht direkt verwandt sind und keine 

Geschwisterart

en repräsentieren. Die getrennten Entwicklungslinien und das Verbreitungsmuster unterstützen somit beide die Annahme von zwei unterschiedlichen Arten.

BedrohungsstatusEinklappen

Obwohl die Art als relativ weit verbreitet und anpassungsfähig gilt, wird Epipedobates anthonyi in der Roten Liste als "Potentiell Bedroht" eingestuft (NT = Near Threatened). Obwohl die vorliegenden Daten sogar eine Einordnung als "Verletzlich" (VU = Vulnerable) rechtfertigen wurde die Art laut Roter Liste nur als "Potentiell Bedroht" eingestuft, da ihr Verbreitungsgebiet bis nach Peru vermutlich noch etwas größer als bisher angenommen sein dürfte. Die Art ist bisher nur aus einem relativ kleinem Gebiet von weniger als 20.000 m2 nachgewiesen und ist somit potentiell von jedem Habitatverlust betroffen. Vor allem in Ecuador haben die Bestände durch Biotopverlust (Holzeinschlag, Brandrodung) und Umweltverschmutzung (landwirtschaftliche Pestizide) stark abgenommen. Die Art wurde für medizinische Forschung (Epibatidin) gesammelt und exportiert. Diese Aufsammlungen scheinen in ihrer Menge jedoch keine Bedrohung darzustellen. Es wird aber empfohlen die Entnahme für wissenschaftliche Zwecke und Handel zu überwachen. Die Art ist aus keinem Schutzgebiet bekannt. Der Populationstrend gilt als abnehmend. Die Art ist in Südecuador aber noch eine häufige Art (IUCN, 2007)

Laut CITES (2007) wurde die Art unter dem Namen Epipedobates anthonyi bisher nicht gehandelt. Allerdings sind Exporte unter dem Namen Epipedobates tricolor aus Ecuador verzeichnet. Aufgrund der taxonomischen Wirren dürfte es sich dabei hauptsächlich um Populationen von E. anthonyi gehandelt haben (s. Systematik).

Anhang II des WA. Anhang B der EUArtschVO. Melde- und nachweispflichtig nach BArtSchVO.

Größe

Kleine bis mittelgroße Art mit einer KRL von 16,5 - 26,5 mm. Die durchschnittliche Größe liegt bei 19 - 24 mm (SILVERSTONE, 1976)

Alter:

Bei guter Pflege in Gefangenschaft circa 15 Jahre.



Geschlechtsreife:

Die männlichen Tiere fangen mit ungefähr 10-11 Monaten an zu rufen, wobei die weiblichen Tiere erst mit 13-14 Monaten Gelege absetzten. Oft sind die ersten Gelege von schlechter Qualität (nur Galerte, verpilzen, unbefruchtet).

Typenfundort der Erstbeschreibung

Laut Erstbeschreibung "small stream at Salvias, Prov. del Oro, Ecuador" (FROST 2006).


 

Verbreitung:

Südwestliches Ecuador und im Nordwesten von Peru. Westlich der Anden in Höhen von 153-1387 m Höhe (FROST, 2006).

Über mich

Hallo ich heiße Thomas, Wohne in NRW Mönchengladbach und habe 2010 mit meinem Hobby der Zucht von D. leucomelas und dem L. williamsi angefangen. Am Anfang habe ich mir meine ersten 4 Gebänderten Dendrobates leucomelas angeschafft. Über die Jahre sind noch jeweils ein Pärchen D.leucomelas Bolivar, Cerro Autana, British Guyana, E.anthonyi und eine Zwerkgecko Art die Lygodaktylus Williamsii dazugekommen. Mit der tatkräftigen Unterstützung meiner besseren hälfte Jenny, habe ich Jetzt eine gut laufende erfolgreiche Zucht und nahezu regelmäßig junge Futterfeste Fröschlein und Geckos an gut vorbereitete, verantwortungsvolle Hände abzugeben. Um mein Interesse an meinem Hobby mit Gleichgesinnten teilen zu können gebe ich gerne mein über die Jahre angesammeltes wissen bestmöglich über dies Seite weiter. Hoffentlich kann ich auch dich als Züchter bald für mein Hobby begeistern und dir vielleicht für den Start mit deinen ersten Fröschlein oder Zwergtaggeckos behilflich sein.

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